Brustdiagnostik Flosdorf - FAQ

01. Verdächtiger Befund und dann?



Bei der Screeninguntersuchung wurde ein verdächtiger Befund auf den Mammographieaufnahmen festgestellt. Wie geht es jetzt weiter? Wenn die zuständigen Ärzte/innen eine Auffälligkeit entdecken, werden Sie erneut eingeladen, damit der Befund abgeklärt werden kann. Für alle Frauen der Screening-Einheit Schwaben Nord/Augsburg findet diese Abklärungsdiagnostik in der Praxis Dr. Flosdorf, Augsburg, statt. Dabei wird die Brust gezielt geröntgt und/oder mit Ultraschall untersucht. In der Mehrzahl der Fälle stellt sich der Befund als harmlos heraus und Sie können beruhigt nach Hause gehen.

Bleibt der Befund verdächtig, so wird man als nächste Maßnahme die Entnahme einer Gewebeprobe empfehlen. Auch diese Untersuchung wird in unserer Praxis durchgeführt. Das weitere Procedere ist dann abhängig vom Ergebnis der histologischen Untersuchung und wird mit Ihnen ausführlich besprochen.

02. Warum Abklärung vom Arzt?



Warum muss ich einen auffälligen Mammographiebefund in der Praxis Dr. Flosdorf abklären lassen? Um den Teilnehmerinnen des Mammographie-Screenings einen hohen Qualitätsstandard zu garantieren, sind für die Erstellung der Mammographie sowie auch für die Abklärung auffälliger Befunde spezielle Zentren eingerichtet worden.

Ein solches Zentrum stellt die Praxis Dr. Flosdorf dar. Innerhalb des Screenings-Programms muss Ihr auffälliger Befund deshalb in dieser Praxis abgeklärt werden.

03. Screening anderorts möglich?



Kann ich meine Screeningmammographie auch anderenorts durchführen lassen? Screeningaufnahmen können nur in dafür zugelassenen Mammographieeinheiten durchgeführt werden. Sie können sich auch über die Zentralen Stelle in eine andere Mammographieeinheit einladen lassen.

 

Entsprechende Mammographieeinheiten finden Sie hier:

Mammographie-Screening Bayern: www.zentralestelle-bayern.de | screening@zentralestelle-bayern.de

Mammographie-Screening München: www.referenzzentrum-muenchen.de

 


04. Anderer Screening Termin?



Kann ich auch einen anderen Screeningtermin bekommen? Mit der Zentralen Stelle können Sie gern auch einen anderen Screeningtermin vereinbaren.

Mammographie-Screening Bayern: www.zentralestelle-bayern.de | screening@zentralestelle-bayern.de


05. Keine Einladung bekommen?



Warum habe ich noch keine Einladung zum Mammographie-Screeningprogramm bekommen? Es gibt mehrere Gründe, warum Sie noch keine Einladung bekommen haben:

Dieses Screeningprogramm gilt derzeit für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, d. h. Sie müssten sich in diesem Altersbereich befinden. Es können nicht alle Frauen zu ein- und demselben Zeitpunkt zum Mammographie-Screening eingeladen werden. Da Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf die Untersuchung haben, werden diese Frauen auch verteilt über diesen Zeitraum eingeladen. Die Einladungen versenden die zentralen Stellen, in der Regel nach einem Postleitzahlen-System.

Die zentralen Stellen erhalten die Adressdaten der anzuschreibenden Frauen vom zuständigen Einwohnermeldeamt. Auch hier kommt es manchmal zu Unstimmigkeiten bzw. Verzögerungen. Trotz aller Sorgfalt bei der Versendung der Einladung kann es vorkommen, dass Einladungen Frauen nicht erreichen.

Würden Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sein, Ihren 1. Wohnsitz in Deutschland haben und noch keine Einladung erhalten haben, dann können Sie sich bei Ihrer nachfolgend genannten zentralen Stelle erkundigen: Zentrale Stelle Mammographie-Screening Bayern (einladende Stelle)

 

Postfach 210360

80673 München

Termin und Informationen über: Tel.: 089-5709340200

www.zentralestelle-bayern.de | screening@zentralestelle-bayern.de

06. Bezahlung?



Muss ich für die Mammographie-Screeninguntersuchung bezahlen? Die Kosten für die Screeninguntersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen.

Bitte bringen Sie für die Untersuchung aber Ihre Krankenversichertenkarte mit. Bei Frauen, die privat versichert sind, richtet sich die Kostenübernahme nach dem individuellen Vertrag. Generell übernehmen jedoch auch die privaten Krankenversicherungen die Kosten für die Screeninguntersuchung.

07. Datenschutz?



Was geschieht mit meinen Daten? Der Datenschutz ist beim Mammographie-Screening-Programm ein außerordentlich wichtiges Thema und wird sehr streng kontrolliert.

Die Daten, die das amtliche Melderegister zur Verfügung stellt, müssen verschlüsselt werden und entsprechen den gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Screeningeinheit haben die Schweigepflicht zu beachten. Medizinische Befunde zur statistischen Auswertung und Qualitätssicherung werden nur verschlüsselt und anonym weiter gegeben.

08. Warum im speziellen Zentrum?



Warum findet das Mammographie-Screening in einem speziellen Zentrum statt? Um den Teilnehmerinnen einen hohen Qualitätsstandard im Programm zu garantieren, sind für das Mammographie-Screening spezielle Zentren, die Screening-Einheiten, eingerichtet worden, die hohen Qualitätsanforderungen unterliegen und die kontinuierlich überprüft werden.

Screening-Einheiten werden ausschließlich von speziell fortgebildeten und erfahrenen Ärztinnen und Ärzten geleitet, die für das Screening eine Zulassung erhalten haben. Auch die Röntgenfachkräfte sind eigens für das Screening ausgebildet worden und werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen geschult, um den hohen Qualitätsstandard zu halten.

09. Strahlenbelastung?



Wie hoch ist Strahlenbelastung bei der Screening-Untersuchung? Die Strahlendosis bei einer Mammographie beträgt ca. 0,2 bis 0,3 Milli-Sievert.

Durch die natürliche Strahlung, die aus dem Weltraum oder aus Gesteinen und natürlichen Gasen stammt, sind Menschen in Deutschland im Durchschnitt pro Jahr etwa 2,4 Milli-Sievert ausgesetzt. Die Strahlenbelastung einer Mammographieaufnahme entspricht damit etwa einem Zehntel der durchschnittlichen jährlichen Strahlenbelastung in Deutschland. Zudem betrifft die Bestrahlung der Mammographie nur das Brustgewebe, die natürliche Strahlung hingegen den ganzen Körper.

Hochwertige und regelmäßig überprüfte Geräte, die im Mammographie-Screening Vorschrift sind, halten die Strahlenbelastung der Mammographie entsprechend gering.

10. Frühere Aufnahmen?



Soll ich frühere Mammographie-Aufnahmen von mir zur Untersuchung mitbringen? Wenn Sie Aufnahmen von früheren Mammographie-Untersuchungen zur Verfügung haben, bringen Sie sie in jedem Falle zur aktuellen Vorsorgeuntersuchung mit, wenn Sie erstmalig dorthin gehen.

Wenn bereits Voruntersuchungen innerhalb des Screeningprogrammes existieren, ist dies nicht mehr notwendig. Grundsätzlich hat das Screeningzentrum jedoch auch die Möglichkeit, frühere Aufnahmen aus einer anderen Praxis anzufordern.